Den Stillstand im Bezirk beenden: Dafür kämpft die SPÖ Hietzing

Engagiertes Programm für die Bezirksvertretungswahl am 11. Oktober 2020

Was sind die Pläne der SPÖ Hietzing für den Bezirk? Wo liegen die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit? Welche Projekte möchte die SPÖ Hietzing so bald wie möglich umsetzen? Wie soll Hietzing in den nächsten Jahren aussehen?

Vorrangiges Ziel der SPÖ Hietzing ist es, den Stillstand im Bezirk zu beenden und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in Angriff zu nehmen. Hietzing soll sich weiterentwickeln ohne dabei das Flair dieses geschichtsträchtigen Stadtteils von Wien zu zerstören. Was es braucht um Hietzing auch in Zukunft lebenswert zu machen – und zwar auch für junge Menschen und für Menschen, die mit weniger Geld auskommen müssen: Ein zeitgemäßes Mobilitätskonzept, in dem sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer wiederfinden, leistbaren Wohnraum, die Neugestaltung der Kennedybrücke, die Belebung des Wientals und die Stärkung der Hietzinger Betriebe. Das sind nur einige der Projekte, die dringend angepackt werden müssen um Hietzing zukunftsfit zu machen. Und dafür setzt sich die Sozialdemokratie in Hietzing ein.

Mobilität und Schulwegsicherheit

Mobilität ist heute wie auch in Zukunft ein besonders wichtiges Thema in der Bezirkspolitik. Neben der Frage „Wie komme ich am schnellsten von A nach B?“ gehören für die SPÖ Hietzing in einem nachhaltigen Mobilitätskonzept auch die Themen „Begegnungszone“, „Schulwegsicherheit“, „Stopp des Durchzugsverkehrs“ behandelt. Zum Thema Schulwegsicherheit wird beispielsweise eine Schulstraße im der Bereich der Volksschule Steinlechnergasse vorgeschlagen.

Der stellvertretende Bezirksvorsteher und Spitzenkandidat der SPÖ Hietzing für die Bezirksvertretungswahl, Matthias Friedrich: „Eine Begegnungszone würde den dörflichen Charakter in Ober St. Veit stärken und gleichzeitig zur Verkehrsberuhigung beitragen. Auch die Altgasse würde als Begegnungszone ab der Fasholdgasse attraktiver werden. Wichtig ist uns, dass diese Änderungen nur gemeinsam mit den Geschäftsleuten, den Anrainerinnen und Anrainern sowie mit den Dienststellen der Stadt umgesetzt werden. Das Miteinander für Hietzing steht bei all unseren Vorhaben im Mittelpunkt!“.“

Maßnahmen gegen den Klimawandel und gegen die Hitze in der Stadt

Der Umgang mit der Hitze in der Stadt ist für die Hietzinger Sozialdemokratie ebenso ein zentrales Thema. Einige Maßnahmen konnten auf Initiative der SP-Bezirksrätinnen und –Räte umgesetzt werden. „In den letzten zwei Jahren wurden in Hietzing drei neue Trinkbrunnen errichtet, die Sandkiste im Anna-Freud-Park beschattet, Sprühduschen beim Streckerpark aufgestellt, und Begrünungsmaßnahmen wie bei der neuen Feuerwache in Speising werden in Angriff genommen“, erläutert dazu SPÖ Hietzing-Klubvorsitzender Marcel Höckner, und weiter: „In puncto Maßnahmen gegen die Klimaveränderung seien die Pflanzung der ‚Kulturbäume‘ im Lainzer Tiergarten und die Renaturierung des Hörndlwaldes die wir mit unseren Stadträtinnen Ulli Sima und Katharina Gaal umsetzen, erwähnt.“

Leistbares Wohnen und Mitbestimmung

Hietzing ist ein lebenswerter Bezirk, in dem die Menschen gerne wohnen. Daher ist es wichtig auch für zukünftige Generationen leistbaren, geförderten Wohnraum zu schaffen. „Mit dem ‚Gemeindebau NEU‘ am Montecuccoliplatz ist uns ein erster Schritt gelungen. Keine Eigenmittel und eine Bruttomiete von EUR 7,50 ist auch ein Angebot an Menschen mit niedriger Pension“, hält der Spitzenkandidat der Bezirks-SPÖ, Matthias Friedrich fest.

Moderne Bezirkspolitik bedeutet für die SPÖ Hietzing, die Wohnbevölkerung in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Das Thema „Umgestaltung Kennedybrücke und Schaffung einer Freizeitzone Wiental“ ist für den Klubobmann Marcel Höckner eine entsprechende Möglichkeit: „Hier starten wir gemeinsam mit der SPÖ Penzing einen Mitmachprozess, um zu erfahren, welche Wünsche und Anregungen die Menschen die in Hietzing und Penzing wohnen in Bezug auf die Kennedybrücke haben.“

Speziell in der aktuellen Situation ist die Stärkung der Hietzinger Wirtschaft ein vorrangiges Thema. Gemeinsam mit der Wiener Wirtschaftsagentur und der Wirtschaftskammer sollen auch die Einkaufstraßenvereine, die aus den Hietzinger Klein- und Mittelbetrieben bestehen, gestärkt werden. „Nach Möglichkeit sollen die Hietzingerinnen und Hietzinger im Bezirk einkaufen und auf die Produkte und Dienstleistungen der Hietzinger Betriebe zurückzugreifen. So kann den Geschäften und Lokalen im Grätzl am schnellsten geholfen werden.“, fassen die beiden Bezirkspolitiker die aktuelle Situation zusammen.

Weitere Schwerpunkte für die kommenden Jahre sind neben dem „Dauerbrenner“ Klimaveränderung, der Erhalt der Grünräume, zusätzliche Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und die Gesundheitsversorgung im Bezirk.