Höckner, Friedrich, Bezirksvertretungssitzung

SPÖ Hietzing: Mehr Platz für dich, Hietzing atmet auf!

Seit zwei Wochen gibt es in Hietzing die Parkraumbewirtschaftung. „Wir können feststellen, sie wirkt“, freut sich Hietzings stellvertretender Bezirksvorsteher Matthias Friedrich über den gewonnen Raum. „Wir sehen einen deutlichen Unterschied. In vielen Gassen und Straßen sind die Parkspuren fast leer. Hier gibt es jetzt die Chance, Verbesserungen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zu schaffen. Beispielsweise in der Eduard-Klein-Gasse. Durch die Umstellung auf Längsparkordnung gewinnen wir mehr Platz und können die Sicherheit für den Radverkehr erhöhen.“

In diesem Zusammenhang möchte die SPÖ Hietzing den Fokus auch auf die Fußgänger*innen legen. „Wir dürfen die Gruppe der Fußgänger*innen in der Mobilitätsdiskussion nicht vergessen. Auch hier gibt es jetzt die Möglichkeit, durch zusätzliche Bäume im Straßenbereich und Gehsteigverbreiterungen das Zufußgehen zu attraktiveren. Schrägparken am Gehsteig ist ein weiterer Punkt, der jetzt in vielen Bereichen nicht mehr notwendig ist. Hier wollen wir auf Längsparken umstellen“, ergänzt dazu SPÖ Hietzing Klubvorsitzender Marcel Höckner.

Der Bau von Garagen ist nicht die Zukunft für Hietzing

Zum Antrag in der Bezirksvertretungssitzung am 16. März für den Bau mehrerer Garagen für Touristen und Pendler*innen in Hietzing hat die SPÖ Hietzing eine klare Position: „Zeitgemäß ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und weitere Intervallverdichtungen, aber nicht der Bau von Garagen im Bezirk. Durch diese Maßnahme käme es zu einer massiven Bodenversiegelung, zur Schaffung von neuen Hitzepolen und zu einer Steigerung des motorisierten Verkehrs durch Hietzing. Mit der Parkraumbewirtschaftung haben wir es geschafft, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Wir wollen, dass dies so bleibt! Daher haben wir klarerweise gegen dieses Vorhaben gestimmt. Der Bau von Garagen im Stadtgebiet ist nicht die Zukunft“, erklärt der stellvertretende Bezirksvorsteher Matthias Friedrich. Mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ hat dieser Antrag der ÖVP Hietzing trotzdem eine Mehrheit bekommen.

Begegnungszone in Ober St. Veit

Ober St. Veit, speziell der Bereich der oberen Hietzinger Hauptstraße bis zum Wolfrathplatz, ist ein belebtes Grätzl, welches mit Hilfe einer Begegnungszone stark aufgewertet werden kann. „Es gibt erste Ideen, die die Expert*innen der Stadt Wien vorgestellt haben, aber leider ist seit dem nichts mehr passiert. Daher wollen wir dieses Thema wieder in den Fokus rücken. Für die nächsten Schritte braucht es natürlich auch einen partizipativen Prozess unter Einbindung der Anrainer*innen, der Ober St. Veiter Geschäftsleute und der Schulkinder der OVS Ober St. Veit“, so Höckner. „Da auch in diesem Bereich jetzt weniger Autos parken, ist dieses Projekt ideal, um neue Bäume zu pflanzen und Aufenthaltsbereiche zu schaffen. Dadurch könnte auch das Einkaufsgrätzl Ober St. Veit stärker belebt und aufgewertet werden.“

Für die SPÖ Hietzing wäre es ein innovativer Schritt, mit der Begegnungszone bereits im Bereich zwischen Rohrbacherstraße und Costenoblegasse zu beginnen. „Im Zuge dieser Umgestaltung wollen wir auch einen Sammelpunkt für Schulkinder der OVS Ober St. Veit einrichten. Von diesem können sie dann zu Fuß zur Schule gehen und wir hätten etwas weniger „Elterntaxis“ vor der Schule“, fügt die stellvertretende Klubvorsitzende Katharina Mayer-Egerer hinzu.

Freitzeit und Bewegung

Mit den höheren Temperaturen, wird es wieder möglich sein, sich länger im Freien aufzuhalten. „Daher haben wir uns etwas für die jungen Bezirksbewohner*innen überlegt. Durch Anreizsysteme, wie etwa das Spiel ‚Street Points‘, wollen wir Schulkinder dazu animieren sich draußen aufzuhalten und gemeinsam mit den Klassenkolleg*innen Punkte zu sammeln. Der Vorteil ist, die Jugendlichen sind dabei im Bezirk unterwegs und lernen so auch andere Gegenden Hietzings kennen“, führt der stellvertretende Bezirksvorsteher Matthias Friedrich dazu aus.

In eine ähnliche Richtung gehen auch die gewünschten Bodenspiele. Hier werden Markierungen auf den Boden, zum Beispiel in öffentlichen Parkanlagen, aufgebracht, um den Kindern auch andere Möglichkeiten als „alternative Spielgeräte“ anzubieten. „Bei der Aufbringung sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Es geht dabei nicht nur um das klassische Tempelhüpfen, sondern um kreative Spielideen auch für jüngere Kinder. Die bunte Gestaltung macht diese Bodenspiele sehr fröhlich und lebendig“, erläutert Mayer-Egerer abschließend.